Dezember 2025, Düsseldorf
WIE INTEGRATION WÄCHST, WENN WIR KULTURELLE TEILHABE STÄRKEN
Mit Teilhabe Schaffen hat die Fritz Henkel Stiftung 2024 ein Programm umgesetzt, das soziale Organisationen, Projekte und Social Startups dabei unterstützt, kulturelle Bildung sichtbar und zugänglich zu machen. Unser Wirkungsbericht zeigt, was dieses Programm bewirkt hat – für die teilnehmenden Teams, für ihre Zielgruppen und für die gemeinsame Vision einer offenen, vielfältigen Gesellschaft, an der alle Menschen teilhaben können.
Entwicklung durch professionelle Begleitung
Über mehrere Monate entwickelten 8 Projekte während der gemeinsamen Arbeitsphase ihre Ideen weiter. Dabei wurden sie durch Workshops, individuelles Coaching und fachlichen Austausch unterstützt. Der Bericht zeigt, wie diese Begleitung Strukturen stärkte und die Teams auf das finale Pitch-Event vorbereitete, bei dem sie für einen der 3 Hauptpreise sowie den Publikumspreis antraten.
Höhepunkt: Der Social Startup Pitch 2024
Das Pitch-Event am 3. Dezember 2024 in Düsseldorf war der entscheidende abschließende Wettbewerb, und zugleich Bühne, Verstärker und Abschluss eines intensiven Entwicklungs-prozesses. Es wurden in 8 Pitches gewachsene Ideen und geschärfte Konzepte präsentiert, für die Jury und Publikum die 4 Preise mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 100.000 Euro Preisgeld vergaben.
Der Wirkungsbericht macht sichtbar:
- welche Fortschritte die Teams erzielt haben,
- wie das Programm ihre Arbeit gestärkt hat,
- welche Veränderungen sie angestoßen haben,
- und wie „Teilhabe Schaffen“ langfristige Wirkung erzeugt.
Jetzt lesen: Wirkungsbericht 2024
Eine der stärksten Erkenntnisse: Wirkung entsteht nicht allein. Der Wirkungsbericht macht deutlich, wie hilfreich der Austausch mit Expert:innen, Mentor:innen und Menschen aus dem Feld der kulturellen Bildung war. Gleichzeitig zeigt sich aber auch, dass noch mehr möglich wäre, denn die Projekte haben im Programm wertvolle fachliche und strategische Impulse erhalten. Doch um ihre Wirkung langfristig auszubauen, braucht es zusätzliche Partner, Fördernde und Akteur:innen, die sich mit ihnen auf den Weg machen. Der Wunsch nach mehr Anschlussstellen und weiteren Unterstützungsstrukturen wird klar erkennbar.
So zeigt der Bericht nicht nur, was Vernetzung bereits bewegt hat, sondern auch, welche Chancen entstehen, wenn noch mehr Menschen und Institutionen Verantwortung teilen und kulturelle Teilhabe gemeinsam stärken. Ebenso wird deutlich, wo Herausforderungen liegen und wie wir gemeinsam weiter lernen und wachsen können. Denn wenn wir kulturelle Teilhabe stärken, schaffen wir Begegnungen, neue Perspektiven und nachhaltige Wirkung.
Die Gewinnerteams 2025
1. Platz
Spoken Word Akademie
Spoken Word Akademie stärkt junge Menschen im ländlichen Ostdeutschland und fördert kulturelle Teil-habe durch Bühnenpoesie, um aktiv gegen Rechtsextre-mismus vorzugehen. Einen besonderen Fokus legt das Projekt dabei auf die Kultur und Sprache der sorbischen Minderheiten in Ostsachsen.
2. Platz
Art Asyl
Art Asyl trägt mithilfe kultureller Bildung aus postmigrantischer Perspektive dazu bei, dass Kinder und Jugendliche Teilhabe an Kunst und Kultur erfahren. Langfristig plant das Team den Aufbau eines Zentrums für postmigrantische kulturelle Bildung.
3. Platz
Much cooler than yours
Much Cooler Than Yours entwickelt Formate, die den Dialog zwischen migrantischen Müttern und Töchtern stärken und einen positiven Narrativwandel über Migration fördern.
Publikumspreis
Give something back to Berlin (seit Dez. 2025 Hejmo)
Hejmo verbindet Geflüchtete, Migrant:innen und Locals durch gemeinsame Kultur- und Musikangebote wie die Open Music School.
Vielen Dank an die hochkarätig besetzte Jury des Pitches
Thorsten Jahnke Geschäftsführer und Mitgründer Social Impact gGmbH
Sylvie Nicol Vorstandsmitglied der Henkel Management AG sowie der Fritz Henkel Stiftung
Dr. Andreas Rickert Vorstand und Mitgründer Phineo gAG
Reza Solhi Vorstand und Gründer #DemokratieLautstark, Experte für kulturelle Bildung
Cornelia Röper Geschäftsführerin und Gründerin Wefugees gUG, Expertin für Startups und Migration














